Unsere Argumente

  • Für die Verkehrsentlastung Laufens gibt es bessere Lösungen
  • Die Brücke bringt zusätzlichen Schwerlastverkehr auf die B 20
  • Die Brücke ist nicht vereinbar mit dem europäischen Naturschutzrecht

Die Brücke bringt uns aber

  • Verlust an Kulturlandschaft
  • Verlust an Heimat
  • Verlust an Lebensqualität

Hier viele weitere Argumente, die gegen eine neue Salzachbrücke sprechen:

  • Die Brücke ist keine Alternative!! Die Brücke zieht soviel Schwerverkehr an, dass es keine Zeiteinsparnis für die österreichischen Pendler geben wird. Somit wird sich am Durchgangsverkehr kaum etwas ändern.
  • Wenn man nach Lösungen für die Schloßstraße sucht, muss man erst mal die Ursachen erarbeiten. Dann muss jedem klar sein, dass die Ursache die österreichischen Pendler, die zu ihren österreichischen Arbeitsplätzen müssen. Somit müssen auch die Lösungsansätze bei unseren österreichischen Nachbarn gesucht werden!!!
  • Naturschutz ist im europäischen Recht verankert und sollte auch für uns wichtig sein.
    Durch den Brückenbau wird ein hochsensibles FFH- und Natura 2000-Gebiet  zerstört, in das nach europäischen Recht nicht eingegriffen werden darf
  • Das Naherholungsgebiet der Stadt Laufen wird vernichtet
  • Tourismus statt Verkehrsdrehscheibe
  • Erhaltung der Lebensqualität nur ohne Brücke möglich
  • Wir wollen keine Verkehrsoffensive in der Region 18 wie sie auch im Masterplan gefordert wird.
  • Viele Politiker fordern: „Die Region 18 (mit Chiemgau-Rupertiwinkel) soll mehr und mehr zur Drehscheibe für den Güter- und Personenverkehr Richtung Süd- und Südosteuropa werden“. Wir sind der Meinung, dass der Durchgangsverkehr überwiegend Nachteile für unsere Gegend bringt und sind daher ausdrücklich gegen solche Planungen.
  • Wir fordern bestandsorientierten Straßenbau.
  • Erhaltung ländlicher Strukturen sind durch die Verkehrsachse nicht möglich: Ansiedlung von Straßengewerbe, Möbelhäuser, Fastfood-Restaurants, Tankstellen, Motels, Outletcenter  usw.
  • Es gibt bessere Lösungen zur Entlastung der Laufener Altstadt als eine Salzachbrücke (Autobahnaufschleifer  Hagenau, Lösungen im Stadtgebiet zur Verkehrsberuhigung wie von der Regierung von Obb. vorgeschlagen uvm.).
  • Viele Politiker fordern  diese Brücke nicht wie behauptet zur Entlastung von Laufen/Oberndorf sondern nur wegen wirtschaftlichen Interessen von deutschen und österreichischen Großunternehmen wie Deutsche Bahn-Schenker, DHL, GLS usw. in den riesigen Gewerbegebieten  Siggerwiesen, Bergheim  und Anthering (Gewerbegebiete sind lt. Masterplan um 30-50 ha ausbaufähig).
  • Brücke bringt nur ca. 10% Entlastung für Laufen, Hagenau brächte ebenfalls diese 10% und ist wohl schon genehmigt.
  • Bis zu 1500 Lkw-Bewegungen täglich sind reell.
  • Mautflüchtlinge fahren über die neue Brücke von Salzburg nach Deutschland (Schenker Niederlassung in Nürnberg) und Osteuropa, sowie von Osteuropa in den Süden. (Dafür sollen wir Straßen bauen!!???).
  • Bayern hat den größten Flächenverbrauch pro Tag in Deutschland (17 ha pro Tag!! in Deutschland insgesamt 120 ha pro Tag!!!).
  • Unser Kapital ist unsere wunderschöne Landschaft und nicht der Lkw-Lärm und Dieseldreck des Transitverkehrs.
  • Feinstaubbelastung erfolgt nicht nur in unmittelbarer Nähe der Straße. Alle Anlieger von Triebenbach bis Niederbayern werden darunter leiden.
  • Wir wollen für Laufen schnellerer Lösungen als eine Brücke, die erst in 15 bis 20 Jahren gebaut werden kann.
  • Hohe Baukosten ca. 50 Mio. Euro weil der Untergrund ungeeignet ist (ca. 40 – 70 m tiefe Seetonschicht). Schwimmende Fundamente sind die Folge (Bei einer Entlastung von 1000 Autos pro Tag wären das Kosten von 40000 Euro pro Fahrzeug).
  • Die Brücke müsste aus naturschutzrechtlichen Gründen genauso wie die Fridolfinger Brücke aufgeständert werden (10m) und zusätzlich mit Vogelquerungshilfen ausgestattet werden. (Anmerkung: Von dem haben die Politiker bisher noch nichts erwähnt!!) In Fridolfing wird ja bekanntlich aus diesem Grund derzeit eine “Denkpause” eingelegt.
  • Die geplante Brücke soll auch Prestigeobjekt für die verantwortlichen Politiker sein.
  • Die Brücke wird nur unwesentlich Entlastung für sehr wenig Bewohner in der Schloßstraße von Laufen bringen. Der größte Teil der Anwesen sind nämlich Gewerbebetriebe.
  • Es drohen hohe Kosten, sowie hoher Zeitaufwand für Planungen einer Brücke, die nicht genehmigungsfähig ist.
  • Kann sich die Stadt Laufen in Zukunft die alte Länderbrücke als städtische Brücke überhaupt leisten?? Hohe Unterhalts- und Instandhaltungskosten entstehen, wenn, wie von der Politik gewünscht, bei dem Bau einer neuen Brücke die Schloßstraße zur Gemeindestraße wird und somit wohl auch die Brücke in die Zuständigkeit der Kommunen kommen wird. DESHALB WIR DIE SCHLOßSTRAßE NIEMALS EINE
    GEMEINDESTRAßE. Solche Aussagen sind reiner Populismus!!
  • Salzachfestspiele in Gefahr!!!
    Hohe Investitionskosten, die sich dann nicht mehr  amortisieren.
  • Ein Hochwasserdamm ist zum Schutz der Bevölkerung dringend nötig und wird durch die Brückenpläne verzögert. Hier sollten durch den Bau eines schmalen Dammes Gelder eingespart werden. Ein Damm mit 60 m Fußbreite ist nur wegen der Straße nötig und völlig überzogen. Siehe alter Bestand!
  • Die Staatskassen sind derzeit nicht mehr in der Lage, die Unterhaltskosten für die bestehenden Straßen zu finanzieren. Aber troztdem werden weitere Großprojekte im Straßenbau gefordert und umgesetzt. Somit steigen die Unterhaltskosten ständig weiter.  Wir und die folgenden Generationen müssen bezahlen!!!!

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